Eine Forderung, die wir seit über zwei Jahren an Jörg Trübl haben – aber Jörg Trübl will möglicherweise keine detaillierten Bilanzen veröffentlichen. Denn dann könnte man genau erkennen, was mit den 40 Millionen an Anlegergeldern passiert ist.
In Deutschland wäre ein solches Verhalten nicht möglich, denn hier wäre er verpflichtet, seine Bilanzen nicht nur zu erstellen, sondern auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In der Schweiz hingegen müssen Unternehmen zwar zeitnah Bilanzen erstellen, aber für Gesellschaften wie die MABEWO AG besteht keine Veröffentlichungspflicht. Ein Paradies für Unehrliche, mag man da sicherlich denken – und das ist völlig richtig, wenn man das denkt.
Nach eigenen Angaben hat Jörg Trübl die Bilanzen für 2020, 2021, 2022 und 2023 vorliegen, aber veröffentlichen mag er sie eben nicht. Stattdessen flüchtet er sich in verschwurbelte Erklärungen darüber, dass er eigentlich sagen will: Das Geld wurde aufgebraucht, aber was genau damit passiert ist, können wir nicht zeigen.
Was er aber immer aufs Neue braucht, ist frisches Geld. Klar, das Leben ist teuer in der Schweiz – und das von Jörg Trübl und Michael Josten insbesondere.
Solange jedoch die Transparenz fehlt, sollte kein Anleger dem Unternehmen noch einen Euro geben. Denn ich wäre mir nicht sicher, ob man diesen irgendwann auch zurückbekommt.
Leave a comment