Wer bereits auf die Fake-Bank MA BANCO (mabanco.com) hereingefallen ist oder vermutet, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, sollte schnell handeln:
- Zahlungen sofort stoppen
- Falls Überweisungen an MA BANCO getätigt wurden, sollten Sie umgehend Ihre Bank kontaktieren und versuchen, eine Rückbuchung zu veranlassen.
- Wurden Kreditkartenzahlungen getätigt, besteht unter Umständen die Möglichkeit eines Chargebacks.
- Strafanzeige erstatten
- Melden Sie den Vorfall der Polizei oder dem Bundeskriminalamt (BKA).
- Eine Anzeige kann online über die Internetwache der Polizei erstattet oder persönlich bei einer Dienststelle abgegeben werden.
- BaFin und andere Behörden informieren
- Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) sammelt Informationen über betrügerische Finanzdienstleister.
- Verdachtsfälle können direkt über die BaFin-Verbraucherhotline oder per E-Mail gemeldet werden.
- Weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen
- Falls persönliche Daten (z. B. Ausweis- oder Kontodaten) übermittelt wurden, sollten Sie mögliche Identitätsdiebstähle im Blick behalten.
- Bankkonto und Kreditkartenabrechnungen regelmäßig kontrollieren, um unbefugte Abbuchungen frühzeitig zu entdecken.
- Prävention für die Zukunft
- Vor Investitionen immer die BaFin-Unternehmensdatenbank prüfen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen eine Lizenz hat.
- Informationen aus unabhängigen Quellen einholen, etwa bei Verbraucherzentralen oder Finanzforen.
- Sich über Betrugsmethoden informieren – z. B. durch den BaFin-Verbraucherschutzpodcast „Vorsicht, Betrug“.
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